Aktionswoche Alkohol 2019

16.05.2019

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Aktionstage

Erneut startet die Aktionswoche Alkohol in Deutschland. Es gibt viele Events und Veranstaltungen – in diesem Jahr unter dem Motto „Alkohol? Nicht am Arbeitsplatz!“ Welche Unterstützung können Arbeitgeber ihren Beschäftigten geben? 

Alle zwei Jahre findet die Aktionswoche Alkohol statt – dieses Jahr vom 18. bis zum 26. Mai. Die Kampagne ist auf Prävention ausgelegt – und baut auf Freiwilligkeit, Bürgerengagement und Selbsthilfe. Dieses Jahr liegt der Fokus auf „Alkohol am Arbeitsplatz“.

Häufigkeit und Folgen von Alkohol am Arbeitsplatz

Laut neuesten Studien steigt weltweit der Alkoholkonsum, in Deutschland ist jedoch ein leichter Rückgang zu beobachten.1

Trotzdem hat Alkohol am Arbeitsplatz weitreichende Folgen. Auf der Webseite der Aktionswoche heißt es: Fachleute schätzen, dass 10 % aller Beschäftigten zu viel trinken. 5 % hiervon zählen als riskante Trinker, weitere 5 % sind suchtgefährdet. Daraus resultierende Fehlzeiten führen zu wirtschaftlichen Einbußen und deutlicher Mehrarbeit für Kollegen. Weitere – gesamtgesellschaftliche – Folgen sind Arbeitsausfälle, Frühberentung oder Rehabilitationen. Das Aktionsbündnis nennt geschätzte Folgekosten in Höhe von knapp 30,15 Mrd. €.2

Unterstützung durch ein EAP

Ein EAP-Dienstleister kann vielfältig den Unternehmen und seinen Beschäftigten Unterstützung bieten – und zwar ganz gezielt für jeden einzelnen Betroffenen, sei es ein an der Alkoholsucht Erkrankter, Angehörige aber auch Kollegen und Vorgesetzte. Auch hier spielt das Thema Aufklärung und Prävention eine große Rolle: „Was ist Sucht? Wie wird man süchtig? Ist Sucht eine Krankheit? Aufklärende Gespräche und Information helfen zunächst, ein Verständnis füreinander zu schaffen. Anschließend wird für jeden einzelnen nach einer individuellen Lösung geschaut. Dies kann heißen, dass eine Führungskraft gecoacht wird, wie sie einen Betroffenen gut anspricht, dass Angehörige in ihrer Rolle unterstützt werden, oder aber, dass ganz gezielt nach einem Therapieplatz gesucht wird.

Gerade dadurch, dass die Beratung völlig anonym möglich ist, bietet ein EAP einen sehr guten geschützten Rahmen, gerade für Suchterkrankte.

Weitergehende Informationen zur Aktionswoche

Auf der Webseite der Aktionswoche Alkohol finden sich viele Materialien und Hintergrundinformationen zur Aufklärung oder aber ein Quiz zum Umgang mit Alkohol.

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